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100km Dodentocht Belgien 12.08.16

100km Dodentocht Belgien 12.08.16

Dieses Jahr war es die 47. Auflage des 100km Dodentocht in Belgien.

Stefan und Jenne stellten sich dieser Herausforderung.
Da Sie Donnerstag schon auf dem Campingplatz in Bornem angereist waren, konnten Sie sich entspannt auf den Lauf am Freitag vorbereiten.
Das heisst, schön ausschlafen und ein ausgiebiges Frühstück- und Mittagessen geniessen, bevor es abends um 21.00h auf die 100km Strecke ging.

Da in Belgien die Terrorstufe 3 herschte und alle Rucksäcke und Bauchtaschen kontrolliert werden mussten, sind die Beiden frühzeitig zum Startplatz aufgebrochen.
Um 21.00h fiel dann der Startschuss. Für die Beiden hieß es jetzt durchhalten und die 100km in 24 Stunden durch zu ziehen. 12655 Starter und nur ein Ziel vor Augen, gesund und mit guter Laune das Ziel zu schaffen.
Die ersten 30km ging für es für die Beiden nur schleppend voran, da das Starterfeld noch recht eng zusammen war. Aber Sie machten ruhig, denn es war noch ein langer Weg zu bewältigen. Sie haben sich bei den ersten Verpflegungspunkten auch nicht lange aufgehalten und haben sich nur kurz was an Getränke und Nahrung gegriffen. Ab KM 35 fing auf einmal bei Stefan eine Art Müdigkeitserscheinung an. Sekundenschlaf machte sich bei Ihm breit, trotz gehen. Da war es nur ganz gut den nächsten Verpflegungsstand KM42 zu erreichen und erstmal ein paar Tassen Kaffee zu trinken. Da der Verpflegungsstand von Duvel, einer Bierbrauerei gesponsert wurde, ließ Jenne den Kaffee liegen und genießte ein leckeres Bier aus Belgien. Zu den Getränken gab es auch noch was warmes für den Magen, leckere Suppe. Nach 15 min Pause ging es dann auch wieder los, die Hälfte der Strecke und der nächste Verpflegungsstand KM52 wollte erreicht werden.
Um 7:05h haben die Beiden KM52 erreicht, die Hälfte war geschafft. Durch die Morgensonne hatte Stefan die Müdigkeit überwunden und war wieder topfit. Jenne dagegen spürte schon den ersten leichten Schmerz im linken Fuss. Letztes Jahr hatte er hier aufgegeben, dass sollte dieses Jahr aber nicht wieder passieren.
Die Beiden nahmen sich eine kleine Auszeit von 20min mit Nudeln in leckerer Hackfleischsoße und dazu reichlich Vitaminen. Das sollte für die Beiden die letzte große Pause werden. Gesagt getan, die Beiden haben an den Stationen im Vorbeigehen nur kurz was geschnappt und machten den ersten Stop wieder bei dem 75km Schild, um ein Foto von sich zu schiessen. Mittlerweile war es schon 12.00h, die Sonne brannte, Stefan hatte weniger Probleme mit den Füssen, Ihm zwickte es nur an zwei kleinen Stellen. Dagegen hatte Jenne schon ordentlich mit seinem linken Fuss zu kämpfen, Blasen haben sich gebiltet. Bei längerem Stehen spürte er diese deutlich, anders beim gehen. Also weiter, nicht nachlassen.
Nach Verpflegungsstand KM88 kam die die zweithärteste Strecke bis KM94. Diese Strecke führte ohne Schatten von Bäumen auf einen Fussweg entlang der Schelde, einem Fluss. Die Sonne brannte, kaum Zuschauer die einem zujubeln. Vor den Beiden ein Meer von Läufern und schaute man sich um, das gleiche in Grün. Jenne war mittlerweile garnicht mehr gut zu Fuss, auch im rechten Fuss kündigte sich mittlerweile was Blasentechnisches an. Aber auch Ober- und Unterschenkel, sowie Rücken vom Rucksack machten sich bemerkbar. Stefan dagegen, still aber guter Dinge in der Vorwärtsbewegung.
Aber auch den Teil der Strecke hatten Sie geschafft, der letzte Verpflegungsstand. Ab jetzt war das Ziel vor Augen, die letzten Kilometer und dann ist es geschafft!
Nur jetzt kam der härteste Streckenabschnitt, mit dem Ziel vor Augen. Denn wenn man sich so auf das Ziel freut, bei Jenne war es auf jeden Fall so, ist jeder Meter dem man näher ans Ziel kommt eine Qual. Jenne bekam zwar von Stefan aufmunternde Worte geflüstert mit entsprechender Motivation, aber wenn der Körper sich weigert zu gehen, ist das echt hart. Die Spitze der qualvollen Kilometer machten kleine Schilder mit Bildermotiven, die die Kilometer angaben bis zum Ziel. Bei jedem Schild brach ein Teil vom Körper bei Jenne ein, die Schritte wurden langsamer und die Schmerzen größer.

Aber dann war es geschafft....... 100km bewältigt in 20 Stunden und 11 Minuten!!!!!!
8090 Teilnehmer kamen ins Ziel.

Für Stefan das zweite Mal geschafft und für Jenne das erste Mal. Wir sind stolz auf Euch Beiden.

Die Frage, ob Sie nächstes Jahr es nochmal machen würden, beantworteten beide mit " Ja Sicher ". Schmerz vergeht, Stolz bleibt.

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